Die Checkliste: 10 Fragen
Beantworten Sie die folgenden Fragen ehrlich. Je mehr Sie mit „Ja" beantworten, desto sinnvoller ist ein Hausnotruf für Sie:
☐ Ich lebe allein oder bin regelmäßig längere Zeit ohne Gesellschaft
☐ Ich bin über 70 Jahre alt
☐ Ich hatte in den letzten 12 Monaten mindestens einen Sturz
☐ Ich habe eine Erkrankung, bei der jederzeit eine Notfallsituation eintreten kann (Herzerkrankung, Diabetes, Epilepsie, etc.)
☐ Ich habe Schwierigkeiten beim Gehen oder bin unsicher auf den Beinen
☐ Meine Angehörigen wohnen nicht in unmittelbarer Nähe
☐ Ich mache mir manchmal Gedanken, was passieren würde, wenn ich stürze
☐ Ich habe bereits einen Pflegegrad (1–5)
☐ Mein Arzt hat mir zu mehr Sicherheit zuhause geraten
☐ Meine Familie macht sich Sorgen um meine Sicherheit zuhause
1–3 × Ja: Hausnotruf kann sinnvoll sein – als Vorsorgemaßnahme.
4–6 × Ja: Hausnotruf ist empfehlenswert. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
7+ × Ja: Ein Hausnotruf ist dringend empfehlenswert. Handeln Sie jetzt.
Wann ist ein Hausnotruf besonders wichtig?
Es gibt Lebenssituationen, in denen ein Hausnotruf nicht optional, sondern dringend sinnvoll ist:
- Nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt – das Risiko eines Rückfalls ist in den ersten Monaten erhöht
- Nach einer Operation – Schwäche und Unsicherheit in der Reha-Phase
- Bei Einnahme von Medikamenten, die Schwindel oder Gleichgewichtsprobleme verursachen können
- Bei Osteoporose – Knochen brechen leichter, Stürze werden gefährlicher
- Bei alleinlebenden Senioren – niemand ist im Notfall sofort zur Stelle
- Wenn Angehörige nicht täglich präsent sind
Häufige Hemmungen – und die Wahrheit dahinter
Stürze passieren in jedem Alter. BeWo-Kunden beginnen ab ca. 65 Jahren – oft nach dem ersten kleinen Zwischenfall.
60 % unserer Kunden haben keinen Pflegegrad. Hausnotruf ist Prävention – nicht nur für Menschen im Pflegefall.
Ab 27 €/Monat. Mit Pflegegrad ggf. kostenfrei. Das entspricht etwa 90 Cent pro Tag.
Der Hausnotruf wird nur bei Knopfdruck aktiv. Es gibt keine permanente Überwachung – nur Hilfe wenn Sie sie brauchen.
Hinweis für Angehörige
Wenn Sie diesen Artikel für einen Elternteil oder Großelternteil lesen: Sprechen Sie das Thema behutsam an. Viele Senioren lehnen einen Hausnotruf zunächst ab, weil sie ihn als Eingeständnis von Schwäche empfinden.
Stellen Sie den Hausnotruf als Entlastung für die Familie dar: „Damit wir uns keine Sorgen machen müssen, wenn wir nicht in der Nähe sind." Das kommt oft besser an als Argumente über Sturzrisiken.
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Unsere Experten besprechen Ihre Situation offen und empfehlen ehrlich, ob und welcher Hausnotruf für Sie sinnvoll ist.